Bestenliga Ü 40: Heimspiel mit 41:84 gegen Tabellenführer Lok Bernau verloren

(dka/mbor) Wiederum nur sechs Spieler (in der 1.Halbzeit sogar nur 5 Spieler) waren zum fälligen Punktspiel der Ü 40 in eigener Halle spielbereit. Besonders schmerzlich fehlte der Topscorer des Teams Marcin Kiedrowicz.

Die Teams aus Bernau und Eisenhüttenstadt nach dem Spiel der Ü 40.

Der EBV versuchte mit einer Zonenverteidigung eigene Kräfte zu sparen. Bernau strotzte nur so vor Selbstbewusstsein und Ausstrahlungskraft. Innerhalb des ersten Viertels legten sie bis zur 7 Minute ein 21:2, gefolgt von einem 10:2 in den letzten drei Minuten. Und schon führten die Panketaler mit 31:4. Und das gewürzt mit 5 erfolgreichen Dreiern, allein in diesem Viertel. Dem folgte ein 22:10 im zweiten Viertel.  Zur Halbzeit stand es schon 53:14 für den Favoriten aus Bernau.

In der zweiten Halbzeit ließen es die Bernauer Spieler etwas ruhiger angehen. Der EBV versuchte, jetzt mit Damian Garczyk auf dem Feld, an die ersten 20 Minuten anzuknüpfen. Verständlich war es, dass bei nur einem Auswechselspieler die Physis nachließ. Die Wurfversuche des EBV waren leider nicht mehr so erfolgreich wie zuvor. Der Ball landete jetzt oft beim Gegner. Nach 30 Minuten war der Vorsprung von Bernau auf 71:23 hochgeschnellt.

Team Ü 40 Herren

Die letzten 10 Minuten waren seitens des EBV von großem Kampfgeist aller Spieler geprägt. Die Unterstützung untereinander war herausragend. Die Kräfte ließen beim Gastgeber natürlich nach. Bernau wurden in Bezug auf Effektivität der Würfe zum Spielende etwas nachlässiger. Dabei war es egal aus welcher Position geworfen wurde. Mit dem Endergebnis von 84:41 für Bernau waren die Eisenhüttenstädter durchaus zufrieden. Herausragend die Konstanz des Gegners insgesamt und die erzielten 8 erfolgreichen Dreipunktewürfe.

Das Ziel des Gastgebers war es, Bernau unter 100 Punkte zu halten und selbst mit mehr 30 Punkten vom Parkett zu gehen. Das ist dem Team gelungen. Alle EBV-Spieler haben gepunktet. Auch das ist als kleiner Erfolg dieses Spieltages zu werten.

EBV-Punkte gegen Bernau: Robert Zucknick 5 Pkt. 1 Dreier, Oliver Rüdiger 6 Pkt. 2 Dreier, Daniel Karls 11 Pkt. 1 Dreier, Peter Haubold-Kretschmer 4 Pkt. 1/2 FW 1 Dreier, Mindaugas Lukosius 7 Pkt. 1/2 FW, Damian Garczyk 8 Pkt. 2/4 FW; Freiwürfe EBV: 4/8 = 50% 5 Dreier, Bernau: 10/15 FW =67% 8 Dreier

 

Bestenliga Ü 40: Großer Kampf bei 61:52 – Heimsieg

(scha/mbor) Nach einer jederzeit spannenden Partie hatte der EBV 1971 als Gastgeber mit 61:52 das Spiel gegen die WSG Fürstenwalde letztlich gewonnen.

Marcin Kiedrowicz – Motor, Antreiber und bester Scorer mit 31 Punkten im Spiel des EBV 1971 gegen die WSG Fürstenwalde

Beide Teams traten mit einem 10 Spieler-Kader an. Auf Seiten des Gastgebers waren mit Marcin Kiedrowicz und Damian Garczyk zwei polnische Spieler als echte Verstärkungen mit an Bord.

Im ersten Viertel mussten sich beide Teams erst einmal „warmlaufen“. Der EBV kam dabei zu einigen leichten Korberfolgen. Die Fürstenwalder Spieler trafen ihrerseits noch nicht so gut. Nach 10 Minuten gingen die Eisenhüttenstädter mit einer 16:11-Führung in die Viertelpause.

Eine intensivere Verteidigung der Woodstreet Giants und ein kleiner Bruch im EBV-Aufbauspiel führte anschließend zu einem Spiel mit ständig wechselnden Führungen und einerm 2 Punkte-Vorsprung von Fürstenwalde zur Halbzeit.

In diesem ersten Spiel der Saison war es vornehmlich Marcin Kiedrowicz, der sich besonders herrvortat. Er übernahm nicht nur einen Großteil der „Punktlast“ mit sehr guten 31 Punkten, sondern brachte, im Wechsel mit Martin Schade, ein ums andere Mal auch den Ball sowie bestach durch eine aggressive Verteidigung. Eine echte Bereicherung des EBV-Spiels. Sein langjähriger Mitspieler Damian Garczyk unterstützte ihn offensiv und zeigte besonders am Brett großen Einsatz.

Damian Garczyk, steuerte mit seinen erzielten 17 Punkten ebenfalls maßgeblich zum EBV – Heimerfolg der Ü 40 bei.

In der 2. Halbzeit drehte der EBV den knappen Halbzeitrückstand recht schnell in eine komfortable 10-Punkteführung. Die Erfahrung von Steffen Schneider und Mindaugas Lukosius sowie von Robert Zucknick und Robert Kreßler auf dem Platz halfen dabei sehr gut, das manchmal etwas hektische Spiel zu beruhigen.

Trainer Jörg Hohlbein spielte trotz der vorhandenen langen Bank mit einerer kürzeren Rotation. Die Spieler des EBV, welche nicht so viele Einsatzzeiten bekamen, feuerten ihre Kollegen indes lautstark von der Bank aus an. Die Stimmung im Team war hervorragend.

Im 4. Viertel, besonders dann gegen Ende des Spiels, wurde das Spiel bissiger, kampfbetonter und wieder etwas hektisch. Bedingt durch einen permanenten einstelligen Rückstand legte Fürstenwalde an Intensität zu. Die Teamfoulgrenze (für daraus folgende Freiwürfe) war schnell erreicht und die Schiedsrichter mussten sogar das ein oder andere „Technische Foul“ gegen „überhitzte“ Spieler aussprechen.

Die Männer des EBV brachten aber routiniert, dieses Mal auch und vor allem von der Freiwurflinie (10/14). das Spiel nach Hause. Zuschauer und Spieler bejubelten diesen 61:52 – Heimsieg zum Auftakt der Saison in der Bestenliga Ü 40.

EBV-Punkte gegen Fürstenwalde: Robert Zucknick 4 Pkt., Martin Schade 2 Pkt., Steffen Schneider 3 Pkt. 1 Dreier, Marcin Kiedrowicz 31 Pkt. 2 Dreier 7/8 Freiwürfe, Daniel Karls, Marcus Bohlig und Robert Kreßler 0 Pkt., Mindaugas Lukosius 4 Pkt. 2/4 FW, Oliver Rüdiger 0 Pkt., Damian Garczyk 17 Pkt. 1/2 FW; Freiwürfe EBV: 10/14 FW = 71%, Fürstenwalde: 10/16 FW = 63%